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yoko1504
11 Juni 2010 @ 21:27
So, hab mal wieder Deutschland den Rücken gekehrt und mich auf den Weg gemacht in den Süden Afrikas :) Und das, obwohl ich diesen Sommer eigentlich ein europäisches Land bereisen wollte. Aber es kommt ja immer alles anders als man denkt und Namibia ist ähnlich wie Südafrika mehr europäisch als afrikanisch, von daher passte das schon^^

Joah, ausführlicher Reisebericht folgt, wenn ich mit meinem Patagonien-Reisebericht fertig bin. War da wohl in letzter Zeit etwas faul...
Aber man kann ja schonmal einen kleinen Vorgeschmack abliefern^^ Namibia ansich war schließlich total klasse. Ich hätt nie gedacht, dass ich mal so ein Faible für den afrikanischen Kontinent entwickeln würde o.O Aber seit meiner Südafrika-Reise seh ich das ganze einfach mit anderen Augen und Namibia hat mir einmal mehr bewiesen, dass Afrika mehr zu bieten hat als Armut, Elend und Hungernot. 

Ich hab mich da einer 12-köpfigen Reisegruppe angeschlossen. War im großen und ganzen auch echt ´ne lustige Truppe. Abgesehen von unserer Mitreisenden aus der Schweiz, die sich wahnsinnig gern aufgespielt hat und über die ich mich hätte den ganzen Tag aufregen können. Ich fand ihr Verhalten auch den Einheimischen gegenüber einfach nur unverschämt und respektlos. Aber gut, dazu später mehr. Unser Reiseleiter war ja auch nicht gerade besser, wenn es darum ging, permanent rassistische Kommentare abzugeben und die Schwarzen wie den hinterletzten Dreck zu behandeln. Ganz ehrlich, wenn ich den Mensch manchmal hab reden hören, ich hab mich echt für meine Hautfarbe geschämt...

Aber der Rest der Gruppe war super nett und super lustig. Und die Namibier sind ein wahnsinnig offenes, gastfreundliches und fröhliches Volk, das mag ich :) Fand es immer wieder niedlich, wenn mich Namibier auf meine Südafrika-Mütze angesprochen haben *g* Und überhaupt, die WM-Stimmung in dem Land war einfach nur genial. Hab es noch nie erlebt, dass ein Land so stolz auf ein anderes Land ist. War schon ein merkwürdiger Anblick, Namibier in Windhoek mit Südafrika-Flaggen durch die Straßen ziehen zu sehen :D Aber ich find es gut (^.^)v Hab so nur noch mehr Heimweh nach Südafrika gekriegt und wäre am Ende lieber in den Flieger nach Kapstadt gestiegen, als in den Flieger nach Frankfurt...

So, jetzt noch eine kleine Auswahl an Fotos :) Mehr zu sehen gibt es dann, wenn ich mehr schreib ;)



Namib - die älteste Wüste der Welt
Ich hätt nie gedacht, dass Wüste so faszinierend sein kann :)


Tiere, Tiere, Tiere :)


Auf dem Foto sieht man ja schon, wie "deutsch" dieses Land ist...
 
 
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yoko1504
09 Mai 2010 @ 17:36


Japan 2008
Episoden: 11


Das Drama hab ich irgendwie voll lang ignoriert, weil ich immer dachte, dass ist irgendein Mist *lach* Ja, man sollte sich lieber vorher die Story durchlesen, bevor man etwas verurteilt ;P Und zugegeben, die Story hat es mir irgendwie voll angetan. War auch wieder so ein Drama, was ich recht schnell beendet hab^^

Ich hab mir auch irgendwie unter dem Storyverlauf was total anderes vorgestellt. Ich war voll auf Lovestory eingestellt zwischen Eiji, der nach dem Tod seiner Frau seine Tochter allein großziehen muss und Mio, die blind ist und eines Tages vor seinem Blumenladen im Regen steht. Klingt ja eigentlich wie der ideale Auftakt einer Romanze^^ Aber mit der Zeit ging das alles in die total andere Richtung o.O Ich fand schon die eine Szene so merkwürdig, als Mio ihre Wohnung betritt und das Licht anmacht o.O Warum macht ein blinder Mensch in seiner Wohnung Licht an, wenn er doch eh nichts sieht o.O War da noch felsenfest davon überzeugt, dass es sich nur um ´n Fehler im Drehbuch handelt xD Naja, konnt ja niemand ahnen, dass sie gar nicht blind ist, sondern Eiji ihre Behinderung nur vorspielt, um bei ihm leichteres Spiel zu haben. Auch wenn ich den ganzen Racheplan anfangs nicht ganz nachvollziehen konnte, weil Eiji in keiner Sekunde den Eindruck machte, er wäre irgendwie ein schlechter Mensch, der für den Tod seiner Frau verantwortlich ist o.O Aber auch das klärt sich ja mit der Zeit zum Glück auf, auch wenn ich das nicht unbedingt vermutet hätte, was dabei rauskam ;) Genauso, wie ich nicht gedacht hätte, dass Shizuku nicht seine leibliche Tochter ist. Aber Shizuku war süß :) Obwohl ich immer fand, dass sie für ´ne Zweitklässlerin viel zu erwachsen rüberkommt. Wie sie sich immer um die Buchhaltung vom Blumenladen gekümmert hat o.O Und auch, wie ruhig und gefasst sie war, als Eiji ihr erklärt hat, dass er nicht ihr Vater ist. Aber ich mochte die Verbindung zwischen den beiden total und fand es total niedlich, als sie ihn auch am Ende immernoch Papa genannt hat, weil er für sie einfach weiterhin ihr Papa ist :) Und ja, am Ende hab ich ja doch noch die Lovestory gekriegt, die ich eigentlich hinter dem Drama vermutet hab xD

Also alles in allem fand ich das Drama total schön :) Eine Schande, dass ich es so lange ignoriert hab :P

9/10
 
 
yoko1504
09 Mai 2010 @ 17:20


Japan 2007

Das Special wollt ich mir erst nicht anschauen, als ich gelesen hab, dass Kyoko Fukada mitspielt. Tut mir ja leid, aber ich mag sie als Schauspielerin einfach nicht. Aber ich find die Story einfach schön und deshalb dachte ich, ich geb dem ganzen mal ´ne Chance.

Wo ich mich nur als erstes wieder aufregen musste, war die Hochzeit von Masato und Tokiko, nur weil sie ungewollt schwanger wurde. Ist ja eigentlich in Dramas nicht neues. Da werden ja öfters mal Leute ungewollt schwanger und dann wird sofort geheiratet. Nur frag ich mich da öfters, ob die Japaner im "real life" auch so ´ne irrsinnige Einstellung haben o.O Wenn in Deutschland wegen jeder Schwangerschaft gleich geheiratet werden würde, gäb es hier ziemlich viele Zwangsehen und noch viel mehr Familientragödien als so schon... Also ich hoff nur, dass die Japaner im richtigen Leben nicht so ´ne Mittelaltereinstellung haben, denn ansonsten tät mir das Inselvölkchen echt leid xD
Ich find es halt nur schade, dass man auch Masato und Tokiko angemerkt hat, dass sie nur wegen ihrem Kind geheiratet haben. Das war zwischendurch echt nur noch ´ne Zwangsgemeinschaft... Auch krass, wie sich beiden immer mehr auseinandergelebt haben, als rauskam, dass Naoya Krebs hat. Sollten die Eltern bei so ´ner Diagnose nicht gerade zusammenhalten, anstatt sich gegenseitig das Leben schwer zu machen?

Naja, die Story und die Umsetzung fand ich ganz schön. Was ich nur schade fand, Kyoko hat die Stimmung im Drama oft kaputt gemacht :( Tackey find ich ja auch nicht sooo berauschend, aber in der Rolle hat er mir ganz gut gefallen. Aber Kyoko war mal wieder absolut gefühllos und hat nichts von dem rübergebracht, was man von einer Mutter erwartet, die damit leben muss, dass ihr gerademal 5jähriger Sohn an Krebs sterben wird. Dadurch wirkte das ganze total gekünstelt und dadurch hab ich es auch nicht wirklich als traurig empfunden. Die einzigen Szenen, die zum heulen waren, waren die Szenen, in denen man gesehen hat, wie Naoya leidet. Oder auch, wie seine Krankenhaus-Freundin eines Tages plötzlich an Herzversagen gestorben ist und ihn das voll mitgenommen hat. Und total schön war das Ende, als er mit seinem Vater zelten gefahren ist und wie sie sich abends über seine Krankheit unterhalten haben. Ist schon krass, wenn man ´nem 7jährigen Kind sagen muss, dass es nur noch höchstens einen Monat zu leben hat. Und wie er seinen Vater gefragt hat, warum er überhaupt geboren wurde :( Aber schönes Dramaspecial, dass mal wieder gezeigt hat, wie ungerecht das Leben manchmal sein kann...

8/10

 
 
yoko1504
02 Mai 2010 @ 20:51


Japan 2010

Ja, ich hab heut irgendwie meinen melancholischen Tag xD Obwohl mir das bis gerade eben gar nicht so bewusst war, weil ich einfach nur paar Sachen anschauen wollte, die ich vor Urzeiten mal gedownloadet hab. Aber irgendwie sind das alles nur traurige Sachen heut o.O

Hm, Rinne no Ame... geht nur ´ne 3/4 Stunde. Sehr kurz für ein Dramaspecial. Aber ich finde, mehr hätte es für das Special auch nicht gebraucht. Zumal die Story recht einfach gestrickt ist^^ Im Großen und Ganzen geht es nur um 2 Brüder, Kohei und Shuhei. Shuhei ist geistig behindert. Wegen ihm hat ihr Vater beizeiten die Familie verlassen und die Mutter ist auch ziemlich früh gestorben, weshalb Kohei seinen Bruder allein aufgezogen hat. Allein das find ich schon recht bemerkenswert. Ist ja nicht unbedingt einfach, mit einem behinderten Mensch umzugehen. Naja, aber im Grunde beginnt die Story damit, dass beide die Leiche des Fabrikbesitzers begraben; der Chef von Shuhei, der ihn zuweilen auch geschlagen hat, weshalb Kohei ihn ermordet hat. Irgendwie war es klar, dass die ganze Sache auffliegen wird. Auch wenn ich es ziemlich fies fand von der Polizei, dass sie ausgerechnet Shuhei befragt haben und ihn regelrecht dazu gedrängt haben, die Wahrheit zu sagen... Hm, was ich süß fand, war, wie Kohei´s Freundin mit seinem Bruder umgegangen ist :) Das sie ihn von Anfang an ganz normal behandelt hat, obwohl er behindert ist. Und das Kohei immer für ihn da ist, wenn er in Schwierigkeiten steckt.

Auch wenn das ganze eine ziemlich dramatische Wendung nimmt am Ende. Ich meine, auf der einen Seite konnte ich Kohei ganz gut verstehen, als er Shuhei angeschrien hat, es wäre alles nur seine Schuld. Klar, nur weil er ihn beschützen wollte, hat er den Mord begangen und nur weil Shuhei sich verplappert hat, ist das ganze aufgeflogen. Aber ihm gleich an den Kopf zu werfen, dass er sich umbringen soll? o.O Hm, bisschen heftig. Nur was ich einfach nicht verstehe... wieso hat Shuhei seinen Bruder am Ende abgestochen? Woher weiß ein geistig behinderter Mensch, was es bedeutet, einen Mensch zu töten und wie man überhaupt einen Mensch töten kann? Fand ich bisschen unrealistisch. Und überhaupt war mir das ganze viel zu abrupt zu Ende. Man weiß überhaupt nicht, ob Kohei am Ende gestorben ist oder ob er es überlebt. Hm, naja. Aber so fand ich die Story schon ganz nett^^

8/10


 
 
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yoko1504
02 Mai 2010 @ 19:02


Japan 2007
Episoden: 4


Impulse
Ja, ja, Yuri-chan... Ich fand sie ja schon bisschen psycho, als sie da anfangs jede Gelegenheit war nahm, sich ihr Leben zu nehmen. Und doch hat sie immer wieder gekniffen, anstatt einfach zu springen. Da fragt man sich schon bisschen, was in ihrem Kopf vor sich geht. Ihre negative Einstellung zum Leben war schon mehr als heftig. Und anfangs konnt ich auch Hiroki nicht ganz verstehen, der sich immer wieder mit ihr abgegeben hat, obwohl sie wirklich mehr als seltsam drauf war. Und irgendwie war es klar, dass er sie wohl einfach nur davon überzeugen wollte, ihr Leben positiver zu sehen. Kein Wunder, dass sich am Ende rausstellt, dass er totkrank ist und nicht mehr lange zu leben hat. Gibt doch immer wieder ´n tollen Kontrast, wenn man auf der einen Seite einen Mensch hat, der sein Leben satt hat und auf der anderen Seite einen Mensch, der gern weiter leben möchte, aber nicht kann. Ich mochte die Aussage des ganzen total, dass man es sich nicht aussuchen kann, ob man geboren wird und man es sich oftmals nichtmal wirklich raussuchen kann, wann man stirbt. Regt echt zum nachdenken an :(

Sakura
Hm, Haruka, die sich immer wieder mit Männern trifft, nur um sie zu verarschen und ihnen ihr Geld aus der Tasche zu ziehen, ohne zu merken, wie sich ihr Charakter dadurch verändert hat. Auch wie sie mit ihrem Vater umgesprungen ist, der ihrer Meinung nach nichts wert ist, fand ich mehr als erschreckend o.O Ich dachte anfangs, sie würde sich ändern, als sie Kouki kennengelernt hat, den sie scheinbar wirklich mochte und dem sie sogar ihren richtigen Name gesagt hat und nicht nur ihren "Deckname". Aber auch ihn hat sie nur angelogen und kaum wollte sie ihm die Wahrheit sagen, musste sie feststellen, dass er sie auch nur nach Strich und Faden verarscht hat. Ich wusste in dem Moment nichtmal, ob sie mir wirklich leid tun soll, weil sie es eigentlich nicht anders verdient hat. Aber ich fand es schön, wie sie am Ende unter dem Kirschbaum stand und sich erinnert hat, wie sie früher war. Und wie sie sich endlich mit ihrem Vater versöhnt hat, der nun weiß Gott alles andere als ein schlechter Mensch ist :)

Time
In der Folge geht es um Kana, die alles dafür tut, um eine erfolgreiche Schwimmerin zu werden. Ein Mensch, der versucht, wirklich jede Minute im Leben zu nutzen, ohne auch nur für einen Moment einfach mal still zu stehen. War schon bisschen frech von ihr, wie sie immer wieder an dem gleichen Platz vorbeikam und dem Pantomime da jedesmal gesagt hat, dass es nichts bringt, wenn er nur die ganze Zeit rumsteht und ihn fragt, was er denn davon hat. Ja und dann begeht sie den Fehler, mit ihrem besten Freund zu schlafen und schwanger zu werden. Und als wäre das nicht genug, erfährt sie auch noch, dass ihr Trainer nicht viel von ihren Fähigkeiten als Schwimmerin hält. Ich fand es dann doch irgendwie süß, dass sie, nachdem ihre Welt zusammengebrochen ist, zu dem gleichen Pantomime gegangen ist und ihn nach Rat gefragt hat. Auch wenn sie ihn anfangs nicht recht verstanden hat, da er ja nur in Zeichensprache mit ihr kommuniziert hat. Und eines Tages stellt sie sich auf das Potest, wo er vorher immer stand und plötzlich sieht sie die Welt mit seinen Augen und ihr wird klar, dass die Antwort aller Fragen ganz allein in ihrem Herz zu finden ist. Eigentlich ´ne schöne Geschichte, wenn auch die Umsetzung des ganzen leider bisschen lahm war.

Merchandise
Yoshimi wurde in ihrer Kindheit und Jugend immer als hässlich betitelt und beschließt, sich unter´s Messer zu legen, um endlich schön zu sein und Anerkennung zu bekommen. Und tatsächlich schafft sie es auch, die Nummer 1 in einem angesehenen Hostclub zu werden. Nur fand ich ihren Schönheitswahn von Anfang an ziemlich daneben. Wie sie auch immer wieder zu dem Schönheitschirurg gegangen ist, weil sie wieder "ausbessern" lassen wollte und er ihr begreiflich machen musste, dass es nichts mehr auszubessern gibt. Und dann betritt sie ein Zoogeschäft und unterhält sich mit einem Verkäufer, der, wie er schon selbst sagt, eigentlich in einer total anderen Welt lebt als sie. Und dennoch schafft er es nach und nach, ihr etwas zu zeigen, was sie längst verdrängt hat. Das es im Leben nicht nur darauf ankommt, schön auszusehen, sondern dass ein liebenswerter Charakter viel mehr wert ist. Fand ich toll, denn das trifft es haargenau :)

Bei der 2. Staffel muss ich sagen, fand ich die beiden letzten Folgen eher schwach, auch wenn ich die Aussage der letzten Folge total schön fand. Dennoch war mir die Umsetzung einfach zu lahm. Richtig klasse fand ich dagegen die ersten beiden Folgen, weil sie einen echt zum heulen bringen. Oder ich bin einfach zu sensibel, keine Ahnung xD

8/10

 
 
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yoko1504
02 Mai 2010 @ 18:26


Japan 2006
Episoden: 4


Das Drama hab ich vor 2 Jahren gesehen und da ich mir heut endlich auch die 2. Staffel dazu angeschaut hab und festgestellt hab, dass ich auch hierzu nie was geschrieben hab, dachte ich, ich hol das mal nach^^ Aber zuallererst sei gesagt, ich mag die Art, wie das Drama aufgebaut ist. Das es keine fortlaufende Handlung hat, sondern vielmehr aus 4 unabhängigen short stories besteht. Ist mal was anderes und das gefällt mir echt gut :)

Celeb
Die Geschichte um Nanako, die in einer armen Familie aufgewachsen ist und nun als Erwachsene endlich Geld haben will. Die dafür sogar ihren Körper verkauft, nur um sich teure Klamotten leisten zu können und "glücklich" zu sein. Die wirklich denkt, wenn man Geld hat, kann man sich alles kaufen. Ist schon krass, zu sehen, wie rapide sich ihre Meinung ändert, als sie Megumi kennenlernt. Ein Kind aus reichem Haus, dass sich rein gar nichts aus Geld macht, weil ihr alles Geld der Welt ihren toten Vater dennoch nicht zurückbringen kann. Ich fand es total ergreifend, wie sich zwischen den beiden so eine zarte Freundschaft entwickelt hat und Nanako Dank ihr endlich angefangen hat, wieder die zu sein, die sie eigentlich ist und nicht mehr die, die sie vorgibt zu sein. Zumal mir die natürliche Nanako wesentlich sympathischer ist als die, die sich nur hinter teuren Klamotten versteckt :)

Live Chat
Yuna, das Mädchen, dass sich zuhause verkriecht und ihre Zeit damit totschlägt, mit irgendwelchen Kerlen zu chatten. Man merkt ihr schon beizeiten an, dass irgendetwas aus ihrer Vergangenheit sie wahnsinnig belastet. Auch wenn ich ihren Lebensstil schon bisschen krank fand. Ich hock zwar auch zu oft vorm PC, aber wenn man nichtmal mehr ab und an vor die Tür geht... o.O Also ich weiß ja nicht. Find ich schon bisschen heftig. Ja und dann trat Toru in ihr Leben, der anfangs eigentlich nur eine Chatbekanntschaft war. Ich fand das voll süß, wie er ihr nach und nach beigebracht hat, wie sie ihr Leben wieder in den Griff kriegen kann. Wie sie ihre Angst überwindet und wieder unter Leute geht. Ja und dann noch die Sache, dass ihr Ex-Freund wegen ihr im Rollstuhl sitzt... Schon als sie Toru davon erzählt hat, wurde mir klar, wer er wirklich ist. War einfach zu offensichtlich ;) Aber der Ausgang der Story ist einfach nur total schön :)

Actress
Nao, die nach Tokio ging, um Schauspielerin zu werden... Ein Mädchen vom Lande, das einfach nur einen Traum hat und diesen um jeden Preis verwirklichen will. Auch wenn sie durchweg nur Niederlagen einstecken muss. Aber was ich mochte, war ihre Beziehung zu ihrem Großvater. Auch wenn er schon so alt war, dass er sie nichtmal mehr erkannt und sie immer für ihre Mutter gehalten hat. Aber wie er immer wieder über Nao gesprochen hat, war einfach schön. Zumal er in ihrer Familie der einzige war, der ihren Traum toleriert und sie dafür nicht verurteilt, dass sie das Familiengeschäft nicht übernehmen will. Eigentlich schade, dass er am Ende gestorben ist. Aber immerhin hat er Nao gelehrt, dass sie ihren Traum nicht aufgeben darf, auch wenn es manchmal länger dauert, bis er wahr wird^^

Slot
Meine heimliche Lieblingsfolge von dem Drama^^ Ryoko war schon echt krass drauf am Anfang *g* Aber irgendwie fand ich das total cool an ihr^^ Ja und dann trat eines Tages Kenta in ihr Leben, der Sohn von ihrem Freund. Ich musste anfangs echt lachen, wie sie mit ihm umgesprungen ist. Eigentlich ist es ja nicht lustig, aber mit den Sex Pistols als Hintergrundmusik... ich weiß auch nicht, kam irgendwie witzig rüber *lach* Nein, aber eigentlich tat mir Kenta schon bisschen leid. Und Ryoko auch, weil ich selbst weiß, wie das ist, wenn man mit Kindern einfach nicht umgehen kann... Aber noch trauriger war die Tatsache, dass beide etwas gemeinsam haben und von ihren Eltern im Stich gelassen wurde. Dafür, dass Ryoko eigentlich immer nur nach jemandem gesucht hat, der sie liebt und immer wieder enttäuscht wurde, hat sie durch Kenta gelernt, was es eigentlich bedeutet, jemanden zu lieben. Eine schöne Story, wirklich.

Ich fand jede einzelne Folge einfach nur wunderschön. Auch, weil ich mich in alle 4 total gut hineinversetzen konnte. Ich meine, gut, wer kennt das nicht? Jeder macht irgendwann mal ´ne schwere Zeit in seinem Leben durch. Jeder fühlt sich irgendwann mal im Stich gelassen. Und klar versucht man auch ab und an mal, jemand zu sein, der man eigentlich nicht ist, nur um anderen zu gefallen. Alles Sachen, die ich voll und ganz nachvollziehen kann. Aber gerade deshalb find ich das Drama so authentisch.

10/10

 
 
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yoko1504
02 Mai 2010 @ 10:39


Japan 2010
Episoden: 9


Auf das Drama hab ich mich echt mega gefreut, als mir klar wurde, dass da irgendwann ´ne Fortsetzung kommt. Aber jetzt, wo ich es komplett mit Subs gesehen hab, kann ich nur sagen, man ist manchmal besser bedient, wenn man nicht mit allzu hohen Erwartungen an ´ne 2. Staffel rangeht... Und eigentlich war es klar, dass die Staffel mit der 1. nicht wirklich mithalten kann, denn das, was man in der 1. Staffel geschaffen hat, war einfach nur einmalig und ich glaub nicht, dass es je wieder ein Drama gibt, dass einen von der 1. bis zur letzten Minute so mitreißt. Von daher sollte man die 2. Staffel nicht allzu kritisch sehen :P

Also die 1. Folge fand ich als Einstieg sogar richtig geil. Nur das Ende war mir etwas zu schockierend o.O Warum zum Henker musste Aoi gleich in der 1. Folge gekillt werden? Ich mochte das Mädel total :( Und was ich total vermisst hab, waren wieder so nervenzerreißende Cliffhanger am Ende jeder Folge :( Diesesmal hatte ich nach jeder Folge nicht gerade den Drang, unbedingt weiterschauen zu müssen, weil man eh immer wusste, wie es weitergeht. Die ganze Handlung war viel zu vorhersehbar und man wusste einfach immer, was als nächstes passieren würde. Desweiteren fand ich die ganze Story viel zu unrealistisch und an den Haaren herbeigezogen :( Die Bombe in dem Flugzeug... ja, da geh ich ja noch mit, auch wenn ich mich frag, wie man es selbst als Crewmitglied schafft, ´ne Bombe in ein Flugzeug zu schmuggeln. Interessant, interessant :P Danach dieser Giftgas-Terror... Weiß nicht, fand ich bisschen zu sehr aus der Luft gegriffen. Zumal das ja auch nur 2 Folgen lang Thema war und man gleich übergegangen ist zum nächsten - die Suche nach dieser Mega-Atombombe, die ganz Japan vernichten kann *lach* Ach, ich weiß echt nicht. Irgendwie war die ganze Handlung wirklich nicht mein Fall. Da fand ich die Handlung der 1. Staffel bei weitem besser, weil die ganze Virus-Story wesentlich greifbarer und realitätsnaher war. Und auch am Ende hatte man irgendwie den Eindruck, dass die Macher dieses Dramas das ganze einfach nur so schnell wie möglich beenden wollten. Ich denke, 1 oder 2 Folgen mehr hätten dem Drama nicht geschadet. Und auch hier gab es etwas, wo ich dann doch wieder schmunzeln musste, genauso wie in der 1. Staffel, als rauskam, wer K ist. Das gleiche trifft hier auf Spider zu *lach* Find es schon bisschen witzig, dass immer ausgerechnet irgendwelche kleenen Mädels die absolute Supermacht haben *lach* Naja gut, kann man sich drüber streiten. Ich persönlich find es halt bisschen unpassend. Aber btw, ich frag mich eh, warum K in der Staffel plötzlich wieder lebt? Ich fand, sie sah sehr tot aus am Ende der 1. Staffel?! Ich fand es auch blöd, dass man Haruka ihre eigene Story gegeben hat. Das war total überflüssig mit diesem Typ namens Yagi. Ich dachte immer, in Bloody Monday geht es um Terror und nicht um irgendwelche Kiddies, die an ihrer Schule gemobbt werden...

Ja, das Ende war zugegebenermaßen ganz cool. Zumindest, als rauskam, wer wirklich hinter all dem steckt xD Ich gestehe, ich hätt ja alles vermutet, nur das nicht :D Aber doch, fand ich gut. Also alles in allem will ich mal nicht sagen, dass das Drama schlecht ist, auch wenn ich hier ganz schön drauf rumhack. Trotz der etwas verqueren Story wird das Drama dennoch nie langweilig und ich finde, dass es durchaus sehenswert ist. Auch wenn es nunmal leider an seinen Vorgänger nicht rankommt, aber das ist ja bei Fortsetzungen meistens so.

7/10

 
 
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yoko1504
02 Mai 2010 @ 10:03


Japan 1999
Episoden: 12


Ja, zugegeben, als ich angefangen hab, die erste Folge zu schauen, hab ich mich ständig gefragt "Was machst du hier eigentlich?" xD Aus dem einfachen Grund, weil "The Ring" die schlimmste Horrorfilmerfahrung meines Lebens war und ich eigentlich nie wieder irgendwas in der Richtung gucken wollte. Ich hab ja früher Horrorfilme total geliebt, bis ich mir "The Ring" im Kino angeschaut hab und danach die totale Samara-Phobie entwickelt hab *lach* Und ja, ich weiß, die japanische Originalversion soll viel schlimmer sein, aber ich werd ´n Teufel tun, mir die anzuschauen. Mir hat die US-Version gelangt :P

Nur warum hab ich dann vor paar Tagen angefangen, dieses Drama zu schauen? Ehrlich gesagt weiß ich das auch nicht so ganz xD Irgendwie war es wohl die Neugierde. Ich muss ja gestehen, ich fasziniert diese Story einfach. Außerdem steht bei Dramawiki beim Genre nichts von Horror, daher dachte ich, so schlimm kann es schon nicht werden. Und ja, so mega horrormäßig war es wirklich nicht. Lag vielleicht daran, dass ich das Drama immer nur geguckt hab, solange es draußen noch hell war xD
Nun gut, also die Story hatte nur geringfügige Abweichungen zu der Filmversion, die ich kenne. Daher war ich weitestgehend auf alles vorbereitet^^ Und auch wenn 12 Folgen für so ´ne Story zu viel erscheinen mögen, ich fand das Drama keineswegs in die Länge gezogen. Im Gegenteil, man hat es echt geschafft, die Spannung durchgehend zu halten und ab und an sogar zu steigern. Und ab und an kam auch mal ein Gruselschockmoment xD Ganz abgesehen von dieser Psycho-Hintergrundmusik... Und wo ich Yada Akiko eigentlich immer recht niedlich fand, wenn ich sie in ´nem Drama gesehen hab, fand ich hier ihre Rolle mehr als furchteinflößend o.O Ich hatte zeitweise vor ihr wesentlich mehr Angst als vor Sadako o.O Und was Sadako angeht... hm, also Samara find ich bei weitem schlimmer. Gut, ich kenn die Film-Sadako nicht, aber die im Drama sieht wenigstens nicht so widerwärtig verwest aus xD Und sie hat es sich Gott sei Dank verkniffen, aus irgendnem Fernseher rausgekrochen zu kommen *lach* Ich fand nur die Szene megagruslig, als Asakawa mit Takayama in dem Brunnen war und da plötzlich Sadako auftauchte... Ich wäre an Asakawa´s Stelle gestorben vor Angst xD

Was ich auch bisschen merkwürdig fand, war, dass man den Fluch hier auf ´nen Virus zurückführt. Weiß nicht, find das alles irgendwie unrealistisch o.O Und was das Video angeht, hatte ich auch wieder mit so ´nem Psychovideo gerechnet und dann war es nur ein Musikvideo xD Aber fand ich gut^^ Zumal der Song echt klasse ist :) Ich würde mir ja gern noch die Fortsetzung von dem Drama anschauen, aber bisher hab ich die noch nicht zum downloaden gefunden :(

9/10
 
 
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yoko1504
30 April 2010 @ 21:40
 

Japan 2006
Episoden: 11


So, vor langer Zeit begonnen und jetzt endlich mal zuende angeschaut^^ Das ist auch so ein Drama, vor dem ich jahrelang einen riesen Bogen gemacht hab, weil es immer als "krank und "bescheuert" abgestempelt wird. Und dem kann ich auch nur schwer widersprechen, sorry *lach* Ja, die Story ist bekloppt, aber irgendwie ist das Drama so bescheuert, dass es eigentlich schon wieder cool ist *lach*

Shinnosuke, irgend so ein verrückter Cowboy aus Arizona, taucht plötzlich in Shibuya auf, weil er ein Mädchen namens Imoko finden will. Und obendrein lernt er eine Gruppe Gals kennen und versucht nach und nach, die Mädels "umzuerziehen". Zugegeben, das ist schon alles ein wenig eigenwillig. Und auch seine Methoden, wie er mit seinen Mitmenschen umspringt, waren doch recht... ähem, merkwürdig. Ich fand es schon bisschen heftig, als er Saki da mit seinem Lasso paar Meter über´m Abgrund an der Hauswand hat baumeln lassen, damit sie mal lernt, was es eigentlich bedeutet, zu sterben. Oder Nagisa Ewigkeiten in seinem selbstgebuddelten Erdloch schmoren zu lassen, damit sie auch mal über gewisse Dinge nachdenkt, die ihr bis dato nicht ganz so sehr bewusst waren. Aber irgendwo muss ich doch gestehen, vermittelt das Drama gerade in diesen Szenen auch Werte, die im Leben wirklich wichtig sind und einen direkt zum nachdenken anregen. Fand ich echt nicht schlecht, dafür das das Drama eigentlich so dämlich ist.

Was ich auch ziemlich absurd fand, war sein seltsamer Indianer-Freund Geronimo. Sitzt da irgendwo in der Wildnis Arizonas in seinem Tipi, aber hat seltsamerweise einen Laptop, kann das Teil mit Strom versorgen und hat obendrein auch noch ´ne funktionierende Internetverbindung *lach* Ich wusste nicht, dass der Wilde Westen so viel Hightech zu bieten hat *lach* Aber Geronimo war schon cool. Er ging mir nur mit der Zeit auf die Nerven wegen seiner ewigen Suche nach Imoko. Aber was ich total cool fand, war die Freundschaft, die sich mit der Zeit zwischen Shinnosuke und den Mädels entwickelt hat. Und wie er sie am Ende sogar dazu bewegen konnte, endlich ihren Weg im Leben zu finden. Fand ich toll. Ja, das Drama mag bekloppt sein, aber sehenswert ist es allemal, wie ich finde :)

8/10
 
 
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yoko1504
26 April 2010 @ 16:19


Japan 2010
Episoden: 11


Hach, was hab ich mich gefreut, als ich gestern früh bei d-addicts die 11. Folge mit Subs entdeckt hab :) Ich bin schon seit Ewigkeiten total neugierig auf das Drama. Von daher war das gestern eine schöne Tagesbeschäftigung, mir das Drama endlich anzuschauen^^

Und ein dramatischer Moment jagte mal wieder den nächsten. Obwohl ich das ja total an dem Drama mag, dass es die 4 nicht immer schaffen, jeden zu retten. Das macht das ganze total authentisch und realitätsnah. Fehlschläge gehören einfach dazu :) Auch wenn manche davon ziemlich heftig waren :( Ich fand es schon heftig, als Aizawa sich um die 3 Leute kümmern, die es da aufgespiest hat. Wie er dem einen Kerl erklärt hat, dass er seinen Körper hochheben muss, damit er die anderen 2 befreien kann und das er aber dadurch wahrscheinlich verbluten wird. Ist total krass, ´nem Mensch, der noch bei vollem Bewusstsein ist, zu sagen, dass man nicht mehr viel für ihn tun kann und er in paar Minuten wahrscheinlich schon tot sein wird. Da lief es mir total kalt den Rücken runter. Genauso wie bei der Szene, als Shiraishi den kleinen Junge versucht, wiederzubeleben und dann seinen Eltern sagt, dass es eigentlich vergebens ist, was sie da macht und sie bittet, aufhören zu dürfen :( Und wie sie dann später in der Bahn die Frau mit dem Kind beobachtet und anfängt, zu heulen. Da war ich schon kurz davor, mit zu heulen :( Und voll nah ging mir auch die Szene, als Hiyama bei dem Junge, der eh schon hirntot war, die Geräte ausgeschaltet hat und dann sein Onkel sie als Mörderin bezeichnet hat o.O Hallo? :( Tat mir voll leid für sie, weil ihre Reaktion eigentlich nur menschlich war und es jeder andere womöglich genauso gemacht hätte. Naja, und als großes Finale musste ja wieder ein Massencrash kommen :P Und da Massenkarambolage im Tunnel und Zugunglück schon da waren, konnte es diesesmal nur ein Flugzeugabsturz sein^^ Sehr vorhersehbar :P Und anfangs dacht ich ja, es ist ein bisschen unrealistisch, da noch Notärzte anzufordern, da ich die Überlebenschance bei ´nem Flugzeugabsturz als eher gering einschätze. Aber gut, so unrealistisch war das Szenario gar nicht mal. Ich fand es jedenfalls als Finale ganz gut.

Fazit des ganzen: Die 2. Staffel steht der 1. in nichts nach :) Also meinetwegen könnte es auch gern noch eine 3. Staffel geben^^

10/10

 
 
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